Wissenschaft bestätigt Mobilfunkschäden

Die offizielle Behauptung, es gäbe keine relevanten biologischen Effekte unterhalb der Grenzwerte, kann als wissenschaftliche Falschinformation angesehen werden.

Auf der Internetseite www.mobilfunkstudien.org hat Diagnose-Funk eine Aufstellung veröffentlicht, die die umfangreiche Studienlage in Bezug auf gesundheitsschädliche Effekte hochfrequenter Strahlung unterhalb der angeblich schützenden Grenzwerte übersichtlich darstellt. Dort finden Sie die aktuellste Fassung, weitere Erklärungen, sowie Literatur mit industrieunabhängigen Studienzusammenfassungen.

Grenz- und Richtwerte hochfrequenter Strahlung

  [V/m] [ µW/m2 ]
ICNIRP/WHO, Deutschland (UMTS) 61 10.000.000
ICNIRP/WHO, Deutschland (GSM 1800 MHz) 58 9.000.000
ICNIRP/WHO, Deutschland (GSM 900 MHz) 42 4.500.000
Schweiz/Lichtenstein (je GSM-Mobilfunkanlage 1800 MHz) (innen) 6,1 100.000
Russland/China (Summe Hochfrequenz) 6,1 100.000
ehemalige Sowjetunion 2,7 20.000
Wien/Paris (Gemeindebauten Summe GSM, innen u. außen) 2 10.000
Salzburg 1998 (Summe GSM Außen), BioInitiative 2007 0,6 1.000
EU-Parlament 2001, STOA, BUND Gefahrenabwehrstandard 2008 0,2 100
Salzburg 2002 (Empfehlung GSM außen) 0,06 10
Salzburg 2002 (Empfehlung GSM innen), BUND Vorsorgewert 0,02 1
Baubiologische Richtwerte SBM 2008 (einzelne Dienste) < 0,006 < 0,1
     
Sonneneinstrahlung ("Mikrowellenbereich"), nicht gepulst 0,06 10
Natürliche Hintergrundstrahlung 1 GHz - 1 THz (Neitzke) 0,000 014 0,000 000 5
     
Konzessionsbedingung Mindestversorgungspegel Schweiz    
GSM 900 0,000 2 0,000 084
GSM 1800 0,000 4 0,000 334
UMTS Handyfunktion gewährleistet (Angabe O ) 0,000 14 0,000 05
Mittlere bis gute Verbindungsqualität im Haus gewährleistet (Connect-Test 10/2005) bei Außenwerten von: 0,06 - 0,008 0,15 - 10